Auch in diesem im November 2011 erschienenen Teilband  geht es wieder um die „Nachrichten von Gestern", nun um die Geschehnisse in Bilderlahe in den Jahren 1975 bis 1979. 

 

Auch die zweite Hälfte der 1970er Jahre stand ganz im Zeichen des Wandels: Mit dem Bau eines wohl einmaligen Abenteuerspielplatzes und der Eröffnung eines Selbsthilfe-Kindergartens wurde viel für die Kleinsten im Dorf getan. Die Großen pflegten weiter die Tradition des Feierns, sei es beim Sänger-, beim Feuerwehr- oder beim Schützenjubiläum. Auch das Ortsbild änderte sich stetig: Im Bereich Dresdener Straße wurde die letzte große Lücke im Neubaugebiet geschlossen, die Bevölkerungszahl erreichte in diesen Jahren ihr Allzeithoch.

 

Drei einschneidende Geschehnisse prägten das Jahr 1978 und wurden wiederholt Thema der Berichterstattung der Lokalzeitung und des Dorfgespräches: 
Im Sommer schändeten Unbekannte den alten evangelischen Friedhof in Adenhausen, beschädigten und zerstörten die Grabsteine. Im Herbst wurde der rapide Verfall der Ruine Wohlenstein gestoppt und der restliche Bergfried renoviert. Kurz zuvor waren in einer zweitägigen Kahlschlag-Aktion sämtliche alte Linden entlang der Lindenallee gefällt worden.

 

Einschneidend waren diese Ereignisse bis heute für die dörfliche Erinnerungskultur und den Wandel bisher prägender Ortsansichten. In diesem Buch wird Vergangenes und Zerstörtes wieder lebendig und der Leser kann sich auf eine Reise in die „Gegenwart der Vergangenheit“ begeben.

 

Der Chronikband umfasst 244 Seiten mit über 500 zeitgenössischen Abbildungen.

 

 

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