Im Jahr 2009 war der Startschuss für ein langangelegtes Publikationsprojekt des Bilderläher Dorfchronisten gefallen: Damals hatte er den ersten Band seiner Chronik-Buchreihe „Nachrichten von Gestern“ herausgebracht. Dieser behandelt die Geschehnisse in den 1950er Jahren im Dorf unter dem Heber. Das Konzept der Buchreihe sieht vor, auch für jedes weitere Jahrzehnt einen Chronikband vorzulegen. Der Folgeband über die Jahre von 1960 bis 1969 war im April 2011 auf den Markt gekommen. Im August 2011 folgte der dritte Teilband.

 

Darin sind die Jahre von 1970 bis 1974 dokumentiert. Das Dorf wird in dieser Zeit moderner, bekommt durch rege Bautätigkeit immer mehr neue Bürger, die sich auch engagieren, - im Verein oder der Kommunalpolitik. Es wird gestritten, auch mit harschen Tönen, - letztendlich geht es allen aber um die Verbesserung der Lebensbedingungen in Bilderlahe. Und es wird gefeiert im "jungen" Dorf: Kein Vereinsjubiläum, kein Dorffest ohne bunten Kinderumzug in dieser Zeit.

 

Abschiede und Aufbrüche kennzeichnen die ersten Jahre des neuen Jahrzehnts. Von „Alt-Bilderlahe“, das - politisch selbstständig, wirtschaftlich domänenabhängig - sich und seinen Bewohnern häufig „selbst genug“ war, bleibt nurmehr wenig übrig. Die Blicke gehen zunehmend - und durch die Eingemeindung nach Seesen auch zwangsläufig - über den Tellerrand der Gemeindegrenze hinaus.

 

All diese Entwicklungen sind auf 220 Seiten in zeitgenössischen Zeitungsmeldungen nachzulesen und auf rund 400 Abbildungen und Fotos zu betrachten. So viel Material war für das gesamte Jahrzehnt vorhanden, dass Dorfchronist Dirk Stroschein die 1970er Jahre auf zwei Bücher aufteilen musste. Der Band über die Jahre 1975 bis 1979 liegt auch bereits vor.

 

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